Ein Übersetzer im Ausland
Übersetzungen für Auswanderer
Geschrieben um , 26.1.2012
Ein Umzug ins Ausland ist immer mit viel organisatorischem Aufwand und
häufig auch mit Komplikationen verbunden. Ist auch noch
eineSprachbarriere vorhalten, so ist kann es nützlich sein in dieser
Phase eng mit einem Übersetzungsdienst zusammenzuarbeiten. Zunächst
sollte sich ausreichend über das Land seiner Träume informieren: Diese
Phase kann auch ohne die Hilfe eines Übersetzers überwältigt werden:
Sofern genügend Informationen in der eigenen Sprache vorliegen.
Auch Dinge wie die Beantragung einer Aufenthaltsgenehmigung, Visum etc.
sind in der eigenen Sprache zu regeln, ebenso wie medizinische und
versicherungstechnische Angelegenheiten, da diese Dinge alle noch im
eigenen Land gemacht werden. Spätestens wenn mit den Behörden im
Ausland Kontakt aufgenommen wird können Übersetzungen aber sehr hilfreich
sein. Ebenso können diese der Kommunikation mit dem zukünftigen
Arbeitgeber erleichtern: In Sachen Arbeitsverträge usw. sollte man sicher
gehen, dass man alles Verstanden hat. Ähnliches gilt bezüglich des
zukünftigen Mieters: Eine Übersetzung des Mietvertrages ist durchaus
empfehlenswert, wenn man Defizite in der Landessprache hat, um später mit
keinen bösen Überraschungen konfrontiert zuwerden. Wer klug ist, der
sammelt alle seine Umzugsrechnungen für die Steuererklärung. Auch hier
kann in Rahmen eines Briefwechsels mit den Behördenseines neuen Zuhauses
ein zwischengeschalteter Übersetzer sinnvoll sein. Es gibt
selbstverständlich noch unzählige andere Situationenin einem fremden
Land, in dem eine Übersetzung einem weiterhelfen kann. Und auch wenn man
nicht bei jeder Kleinigkeit gleich eine Übersetzung in Auftraggeben muss
oder sollte ist es beruhigend zu wissen, dass einem diese Option
zurVerfügung steht.
Aus dem Übersetzungsalltag
Geschrieben um , 25.11.2011
Der Alltag eines Übersetzers ist immer schön abwechslungsreich, egal ob in Deutschland oder in Kroatien (wo ich zurzeit lebe). Deswegen mag ich meinen Beruf auch so sehr. Mein Kundenkreis setzt sich überwiegend aus dem Bereich Tourismus zusammen, aber dieses ist in viele Untergebiete aufgeteilt und so übersetze ich Texte aus dem Bereich Gastronomie,aus der Reisebranche, von verschiedenen Hotels oder auch für kulturelle Veranstalter. Ein Vorteil als freiberuflicher Übersetzer ist, dass man sich seine Aufträge und seinen Arbeitsalltag selber aussuchen bzw. gestalten kann. Mit der freiberuflichen Tätigkeit gehen aber auch Nachteile einher: Man muss alles selber machen. Das war insbesondere in der Anfangszeit eine große Herausforderung. So musste ich mich nicht nur in einem komplett neuen Land mit anderen Regelungen, anderer Organisation und Kultur zurechtfinden, ich musste auch dafür sorgen Aufträge reinzukriegen, denn der Mensch lebt nicht von Luft allein. So habe ich mich im Internet in diverse Branchenverzeichnisse eingetragen und sogar eine eigene Homepage erstellt, obwohl ich von diesen Dingen eigentlich nicht viel weiß. Mittlerweile hat sich mein Alltag aber zum positiven hin entwickelt, denn wenn es einmal läuft, dann läuft es. Das hängt damit zusammen, dass mir viele meiner Kunden Folgeaufträge anvertrauen und, dasssich gute Qualität schnell rumspricht. Aber man darf in dieser Angelegenheit nichtnachlässig werden: Der Wettbewerb schläft nämlich nie. Mein Alltag sieht mittlerweile so aus, dass ich morgens mein Postfach nach neuen Aufträgen durchstöbere und mich bei meinen potentiellen Kunden auf einen Termin sowie auf einen Preis usw. einige. Dann erledige ichstreng nach Zeitplan die aktuellen Übersetzungsaufträge, Kunden lässt man besser nicht warten. Bei dem Schreiben von Übersetzungen verlasse ich mich in erster Linie auf mein Sprachgefühl, wenn ich alles doppelt und dreifach überprüfe komme ich nämlich zeitlich ins straucheln. Bei Dingen bei denen ich mir unsicher bin recherchiere ich im Internet und halte ggf. Rücksprache mit dem Kunden. Letztens habe ich beispielsweise eine Speisekarte übersetzt, auf denen Gerichte auftauchten, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Nach fehlgeschlagener Recherche habe ich den Kunden angeschrieben, der mir mitteilte, dass einige dieser Gerichte im deutschen so nicht existieren. Mir wurde die Freiheit gelassen die Speisen frei aber kurz und prägnant zu betiteln, aber so, dass der Restaurantbesucher später weiß was er bestellt. Herausforderungen wie diese, in denen man auch mal kreativ sein darf, geben dem Beruf Übersetzer einen ganz eigenen Reiz.
Frederik - Ein Übersetzer im Ausland
Geschrieben um , 10.11.2011
Hallo, liebe Freunde! Pozdrav, dragi prijatelji! Willkommen in meinem Blog, in dem ich ab sofort über mein neues Leben im Ausland (Kroatien) berichten werde. Ich (Frederik) bin vor etwa einem Jahr aus Deutschland ausgewandert und arbeite nun hier in Kroatien als freier Übersetzer. Bereits zuvor habe ich als professioneller Übersetzer für die Sprachen Kroatisch, Englisch und Deutsch gearbeitet und bin nun in meine Wahlheimat Kroatien ausgewandert. Dass ich fließend kroatisch spreche und diese Fähigkeit auch zu meinem Beruf gemacht habe liegt daran, dass mein Vater vor ca. 30 Jahren aus Kroatien nach Deutschland ausgewandert ist. Meine Mutter kommt aus Bremen. Ca. 2 Jahre nach der Auswanderung meines Vaters wurde ich geboren und habe mich nun vor gut einem Jahr dazu entschlossen in die Heimat meines Vaters und Großvaters zurückzukehren um dort auch meine Zukunft zu verbringen. In Deutschland habe ich mein Abitur mit 1,5 bestanden und wollte eigentlich Sprachwissenschaften studieren, aber ich hatte mich doch für den Beruf als angestellter Kroatisch-Übersetzer in einem Berliner Übersetzungsbüro entscheiden und nun möchte ich als freiberuflicher Übersetzer mit Sitz in der Hauptstadt Zagreb mein Glück versuchen. Eines kann ich euch bereits jetzt nach einem Jahr sagen… das Leben ist wirklich anders als in Deutschland - aber auch etwas härter. Hier in Kroatien kann man fast jeden Tag das schöne Wetter genießen. Leider wohne ich recht weit weg von der Küste in der Hauptstadt Zagreb, aber fast jedes Wochenende nehme ich mir die Zeit mit dem Auto (einem uralten aber treuen Lada Samara) an die Küste nach Selce - einem kleinen, aber sehr schönen Küstenort - zu fahren. Dort kann man die Natur genießen und sich vom wöchentlichen Arbeitsstress entspannen. Auch wenn es man es nicht glauben mag, aber an Übersetzungsaufträgen herrscht hier kein Mangel. Teilweise muss ich sogar Aufträge ablehnen, da ich sonst vermutlich einen 24 Stunden Tag hätte. Besonders der Tourismus trägt dazu bei, dass immer wieder Text wie Speisekarten, Hotelbroschüren, Websites, etc. übersetzt werden müssen und genau darin bin ich Profi. Falls ihr also mal eine Deutsch-Kroatisch oder Englisch-Kroatisch (oder auch umgekehrt) Übersetzung benötigt, meldet euch bei mir – allerdings kann ich nicht garantieren, dass mein Zeitplan auch eine sofortige Erledigung erlaubt. Also rechtzeitig melden ;) In meinem nächsten Artikel werde ich mal etwas über meinen Arbeitsalltag erzählen. Also stay tuned… wie es auf Englisch so schön heißt!
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